Perspektivsatz

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24.01.2007

Kirche St. Veit

Bild und Ton der Fleiner Glocken bei youtube

 

Kurzbeschreibung der Kirche und Bilder im pdf-Format - auf das Logo klicken

Wohl selten hat eine Kirche einen so schönen und herausragenden Standort wie die Fleiner St. Veit-Kirche. Von welcher Seite man sich auch dem Ort nähert, die Kirche fällt sofort ins Auge.

Wann die erste Kirche an diesem schönen Platz auf dem Kirchberg errichtet wurde, wissen wir heute nicht mehr. Am 4. Juni 1233 wurde die Fleiner Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil neu erbaut. Im Frühjahr 1841 wurde die über 400-jährige Kirche abgerissen und bereits am 20. April 1841 war der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Von der alten Kirche wurden der St. Veit-Altar und der Taufstein übernommen, die beide heute noch in der Kirche zu sehen sind.
Eine gotische Christusfigur an der Westwand des Kirchenschiffs (nicht jedoch das dazugehörige Kreuz) stammt vermutlich ebenfalls aus der alten Kirche.

Eine gründliche Innenrenovier ung erfuhr die St. Veit-Kirche in den Jahren 1957/58. Die Empore an der Friedhofseite wurde entfernt und die Orgel-Empore so weit vorgezogen, dass vor der Orgel ausreichend Platz für die Chöre entstand.
Die größte Veränderung entstand an der Turmwand. Der St. Veit-Altar – seither auf dem Altar stehend – wurde an die Friedhofseite verlegt. Der neue und derzeitige Altar besteht aus 12 Sandsteinteilen – entsprechend den 12 Stämmen Israels. Die alte Kanzel über dem St. Veit-Altar wurde entfernt. Dafür wurde eine neue Kanzel an der linken Seite der Turmwand errichtet.
Der Verputz an der Altarwand wurde vom Boden bis zur Decke abgetragen und die Natursandsteinmauer freigelegt. Auf dieser Natursandsteinmauer wurde als zentraler Mittelpunkt ein schlichtes Holzkreuz angebracht.
Die in Form und Farbe verschiedenen Sandsteinquader sind Sinnbild der Gemeinde und erinnern an das Bibelwort:
"Auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft. Zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind, durch Christus Jesus." 1. Petr. 2,5

Kontaktmail: Pfarramt I (Markus Schanz) oder Pfarramt II (Christof Gebhardt)